Aktuelle Veranstaltungen

Nava Ebrahimi. Und Federn überall
Eine Veranstaltung im und vom LCB.
Datum: Dienstag, 3. Februar 2026, 19.30 Uhr
Ort: Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin
Eintritt: 9,-€ / 5,-€, Tickets online bestellen
Gesprächspartnerin: Martina Heßler
Moderation: Jörg Plath
Ein gigantischer Geflügelschlachthof im Emsland steht im Zentrum von Nava Ebrahimis »Und Federn überall« (Luchterhand, 2025). Millionen von Hühnern durchlaufen ihn und lassen dabei ihr Leben. Auch die Menschen in dem Episodenroman, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war, können sich der Sogkraft des größten regionalen Arbeitgebers nicht entziehen – sie kommen einander näher oder in die Quere. Und die Technik zwischen Hühnern und Menschen, die viele der schlecht bezahlten Arbeitskräfte aus aller Welt ersetzen soll, funktioniert eher schlecht als recht.
Nava Ebrahimi und die Technikhistorikerin Martina Heßler (»Sisyphos im Maschinenraum. Eine Geschichte der Fehlbarkeit von Mensch und Technologie«, C.H. Beck, 2025) unterhalten sich mit Jörg Plath über harte Hühnerbrüste und Menschenherzen, über Erzähl- und Schlachthoftechnik.

Sophia Merwald. Sperrgut
Eine Veranstaltung im und vom LCB.
Datum: Donnerstag, 5. Februar 2026, 19.30 Uhr
Ort: Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin
Eintritt: 9,-€ / 5,-€, Tickets online bestellen
Gesprächspartner: Yevgeniy Breyger
Im Mai 2025 wurde Sophia Merwald im LCB mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet, nun erscheint ihr Roman unter dem Titel »Sperrgut« bei park x ullstein. Surreal verspielt und zugleich mit großem Ernst schafft Merwald eine Utopie, die mit Konventionen bricht, Alternativen ausleuchtet und uns damit einen neuen Blickwinkel auf Miteinander und Fürsorge eröffnet.
In der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift Sprache im technischen Zeitalter finden Sie ein langes Gespräch zwischen der Autorin und dem Literaturkritiker Leander Berger; anlässlich der Buchpremiere spricht der Lyriker, Herausgeber und Übersetzer Yevgeniy Breyger mit Sophia Merwald.

Volker Weiß. Das Deutsche Demokratische Reich
Eine Veranstaltung im und vom LCB.
Datum: Mittwoch, 18. Februar 2026, 19.30 Uhr
Ort: Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin
Eintritt: 9,-€ / 5,-€, Tickets online bestellen
Buchvorstellung und Diskussion mit Volker Weiß und Klaus Lederer
Vor einem Jahr machte Alice Weidel Schlagzeilen mit der Umdeutung Hitlers zum Kommunisten, nahezu zeitgleich erschien Volker Weiß’ Buch »Das Deutsche Demokratische Reich« (Klett-Cotta, 2025). Der Historiker und Publizist untersucht darin, wie Akteure der extremen Rechten sich historische Narrative und politische Symbole aneignen und gezielt umdeuten – ein Muster, das sich weltweit bei rechten Bewegungen beobachten lasse. Der ehemalige Berliner Kultursenator Klaus Lederer erkennt solche Strategien auch im parlamentarischen Alltag. Gemeinsam diskutieren Weiß und Lederer über Kulturkämpfe und die Geschichtspolitik der extremen Rechten sowie über die Frage, wie eine demokratische Öffentlichkeit auf solche Bedeutungsverschiebungen reagieren kann.

Thomas Hettche. Liebe
Eine Veranstaltung im und vom LCB.
Datum: Montag, 23. Februar 2026, 19.30 Uhr
Ort: Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin
Eintritt: 9,-€ / 5,-€, Tickets online bestellen
Gesprächspartner∙innen: Katharina Schultens und Philipp Theisohn
Moderation: Maike Albath
Was hat Liebe mit dem Sehvermögen zu tun? Offenkundig einiges, das jedenfalls legt der neue Roman von Thomas Hettche nahe. Sein Held Max ist Okularist, fertigt also künstliche Augen an und erlebt einen Gefühlssturm, mit dem er so spät im Leben nicht mehr gerechnet hätte. Mit Anna, die ihrerseits gebunden ist, entspinnt sich ein kompliziertes Beziehungsgewebe. Nach seiner poetischen Inbesitznahme der Augsburger Puppenkiste in »Herzfaden« (2020) und der novellenartig zugespitzten Geschichte über eine von Naturkatastrophen gezeichnete Bergwelt in »Sinkende Sterne« (2023) wendet sich Thomas Hettche in seinem neuen Roman »Liebe« (2026, alle bei Kiepenheuer & Witsch) jetzt einem Thema zu, das seit der Antike in der Literatur verhandelt wird.
Im Studio LCB diskutiert Thomas Hettche mit der Schriftstellerin Katharina Schultens und dem Literaturwissenschaftler Philipp Theisohn über das Wagnis, große Gefühle zum Gegenstand von Literatur zu machen.

Kristof Magnusson. Die Reise ans Ende der Geschichte
Eine Veranstaltung im und vom LCB.
Datum: Dienstag, 24. Februar 2026, 19.30 Uhr
Ort: Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin
Eintritt: 9,-€ / 5,-€, Tickets online bestellen
Der Autor im Gespräch mit Thorsten Dönges
Die Sehnsucht nach dem ganz großen Abenteuer: Die meisten von uns haben diese freudige Aufregung wohl schon einmal verspürt. Genau dieses Gefühl transportiert Kristof Magnussons höchst witziger und abgründiger Spionageroman »Die Reise ans Ende der Geschichte« (Klett-Cotta, 2026). Im Zentrum steht ein eher biederer Geheimdienstmitarbeiter, der einen international gefeierten Dichter in seine letzte große Agentenmission verwickelt.
Der Bühnenautor, Übersetzer und Romancier Kristof Magnusson wird an diesem Abend erstmals aus seinem rasanten Roman lesen und uns in eine Zeit des historischen Umbruchs entführen.

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